Datenmigration in einem Schadenprojekt, eine nicht alltägliche Herausforderung

Die Situation

Ein bedeutender deutscher Erstversicherer hat sich entschlossen, seine Schäden in Zukunft mit SAP Claims Management zu verwalten. Davon versprach sich das Unternehmen eine effizientere und sichere Abwicklung der Schäden sowie geringerer Kosten durch Gestaltung maschineller Prozesse bei der Schadenabwicklung unter Nutzung des  GDV-Schadennetzes.

Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der Einführung eines neuen Anwendungssystems ist der reibungslose betriebliche Über­gang. Dieser kann nur dann erfolgen, wenn die Migration der Daten eine nahtlose Bearbeitung der existierenden Vorgänge sicherstellt. Um den Erfolg dieser umfangreichen Migration sicherzustellen, ver­traute der  Kunde auf die langjährige Erfahrung der WiCon

Die Herausforderung

Die Datenlandschaft des Kunden ist durch Anwendungen geprägt, die über viele Jahre entstanden sind. Das bedeutet: gewachsene Daten­strukturen, Dateninhalte und Plausibilitäten, realisierte „Schnellschüsse" zur Abdeckung gesetzlicher oder von Markt-Erfordernissen. So ent­stand eine Daten- und Anwendungslandschaft, die den Anforderun­gen an eine integrierte Schadenbearbeitung nicht mehr gewachsen war. Altanwendungen sind in der Regel über zahlreiche Schnitt­stellen mit anderen Systemen verknüpft, bei Claims-Anwendungen sind dies im Wesentlichen Bestand, Partner, In- und Exkasso, Finanz­buchhaltung sowie eine Zahl von Fremdanwendungen z.B. die Verar­beitung von Daten aus dem GDV-Schadennetz. Aufgrund der Kom­plexität der Daten mussten die Projektverantwortlichen davon aus­gehen, dass ein einfaches Mapping „aus Alt mach Neu" nicht vom gewünschten Erfolg gekrönt sein würde.

Das Ziel

Nach der gelungenen Migration sollten die Anwender den Nutzen des neuen Systems für Alt- und Neufälle gleichermaßen einfahren kön­nen.

Dafür mussten die migrierten Daten den Plausibilitäten des neuen Systems so weit wie möglich entsprechen. Ein wesentlicher Aspekt bei der Vorgehensweise war auch, dass Kosten/Nutzen-Ver­hältnis der Migration im Auge zu behalten.

Die Strategie

Zur Umsetzung des Projekts gingen die Experten der WiCon strate­gisch vor, denn ohne ein durchgängiges Migrationskonzept kann keine erfolgreiche Umsetzung der Daten erreicht werden.

Dieses Vorgehen umfasste eine intensive Beschäftigung mit dem Altsystem, den Umsystemen und vor allem auch mit den Plausibilitä­ten und den Geschäftsprozessen des Neusystems.

Der Migrationsumfang wurde klar abgegrenzt, der Zustand und die Qualität der „Altdaten" geprüft .
Gleichzeitig wurden Kontrollverfahren entwickelt, die es ermögli­chen, die Vollständigkeit der Migration lückenlos nachzuweisen.

Das Ergebnis

Die gesamte Projekteinführung und damit auch die Migration er­folgte im vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen.

Es gingen keine Daten „verloren" und  das Ziel einer lückenlosen Wei­terbearbeitung der Schadenfälle in SAP-FS-CM wurde erreicht.

Die Leistung der WiCon beim Migrationsprozess

Die WiCon bietet zum Thema Migration Unterstützung unter dem Fokus einer ganzheitlichen Beratung. Langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter in allen Bereichen und fundierte Kenntnis der Geschäftsprozesse der Versicherungswirtschaft verschafft uns den notwendigen Überblick über die Gesamtzusammenhänge. Gleichgültig ob es sich dabei um Migrationen auf individueller Anwendungssysteme oder um Standardsoftware, z.B. SAP Financial Services, handelt.

Aktuelles

Schadenmigration auf SAP Claims Management erfolgreich begleitet

Die WiCon hat erfolgreich die Migration der Schadendaten bei einem mittelständischen Versicherer begleitet. Das Zielsystem war SAP Claims Management.
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